Die verschiedenen Verglasungsarten

Die Einfachverglasung: Fenster mit einer Einfachverglasung haben nur eine einzige Scheibe, den den Raum von der Außenluft trennt. Die Verglasungsart zeichnet sich durch sehr schlechte Dämmeigensaften aus und ist heute bei Altbausanierung und Neubau nicht mehr zulässig.

Die Isolierverglasung: Diese Fenster sind mit einem 2-Scheibenglas ausgestattet und durch ein abgedichtets Umfassungsprofil miteinander verbunden. Im Scheibenzwischenraum befindet sich getrocknete Luft. Isolierverglasungen erfüllen gererell höhere Anforderungen an Wärme- und Schallschutz, sind aber heute überholt und dürfen bei der Sanierung und im Neubau nicht mehr verwendet werden.

Die Wärmeschutz-Isolierverglasung: Sie wird als Zweischeiben- und Dreischeiben-Isolierung angeboten. Die Wärmeschutzverglasung ist im ersten Bolck der Isolierverglasung ähnlich, jedoch unterscheidet sich die Wärmeschutzverglasung in folgenden Punkten:

  • Der Scheibenschwischenraum ist mit Edelgas gefüllt. Diese Gase haben einen niedrigeren Wärmeleitwert und damit gute Dämmeigenschaften.
  • Die Innenseite der raumseitigen Scheibe ist mit einer dünnen, farbneutralen Metalloxidschicht versehen. Sie reflektiert die Wärmestrahlung im Raum und vermindert die Abstrahlung nach außen.
  • Die Wärmegewinne durch Sonneneintrahlung bei südlichen Fenstern entspricht etwa dem Wärmeverlust der Scheibe.
  • Eine wärmere Innenscheibe bietet spürbar mehr Raumbehaglichkeit.